Neue Leute. Neue Perspektiven. Neue Impulse. Für alle.
Gemeinsam leben. Menschen begegnen. Region gestalten.
WORTplus - Weltoffene Region Thüringens plus
Warum gibt es das Projekt?
Ein Beispiel:
- Stellen Sie sich vor, eine internationale Studentin schließt ihr Studium in Schmalkalden
erfolgreich ab. - Ein regionales Unternehmen sucht dringend Fachkräfte.
Beide passen perfekt zusammen – und trotzdem findet kein Kontakt statt.
Oder er findet statt, aber Unsicherheiten und Sprachbarrieren stehen im Weg.
Oder das Unternehmen stellt die Studentin ein, aber außerhalb der Arbeit findet sie
kaum Anschluss an das Leben vor Ort.
Genau hier kommt WORTplus ins Spiel.
Als Projekt der Hochschule Schmalkalden bringen wir Menschen zusammen, die eigentlich zusammengehören – Internationale Studierende und Fachkräfte, Bürger, Unternehmen, Verwaltungen und Vereine. Wir bauen Brücken für mehr
Austausch, neue Perspektiven und ein starkes Miteinander.
Ein Team, vielfältige Chancen
Wir haben immer ein offenes Ohr für Unternehmen, Studierende und die Region. Sprechen Sie uns bei Fragen, Wünschen oder Problemen gerne an!
Martin Langbein
Doreen Lesser
PD Dr. habil. Luisa Conti
Anne Raßbach
Catharina Wassink
+49 (0)1520 657 3863 (Whatsapp)
Christian Simoneit
Jana Blochberger
Was macht WORTplus besonders?
WORTplus denkt Fachkräftesicherung nicht nur wirtschaftlich, sondern auch gesellschaftlich. Nicht als Einzelmaßnahmen, sondern als gemeinsamen regionalen Entwicklungsprozess. Denn Arbeit, Ankommen und Zugehörigkeit sind fest miteinander verbunden.
Unsere Ziele:
- Südthüringen als Arbeits- und Lebensregion stärken
- Gut ausgebildete Talente in der Region halten
- Unternehmen und Organisationen stärken
- Offenheit und Begegnung fördern
- Die Region gemeinsam mit vor Ort zukunftsfähig zu gestalten
Herausforderungen mit neuen Blickwinkeln begegnen
Südthüringen steht – wie viele ländliche Regionen – vor großen Herausforderungen:
- Fachkräftemangel
- demografischer Wandel
- Abwanderung junger Menschen
- Zu geringe Bleibequoten Studierender
- Unsicherheiten und Vorbehalte gegenüber Zuwanderung
Unser Angebot für die Region
Für Studierende
- Mentoring-Programme
- Sprach- und Qualifizierungsangebote
- Unterstützung beim Berufseinstieg
- Vernetzungsformate mit Unternehmen
- Veranstaltungen zum interkulturellen Austausch
Ziel: Perspektiven schaffen und Bleibemöglichkeiten stärken.
Für Unternehmen und Organisationen
- Beratung zur Arbeit in internationalen Teams
- Schulungen und Workshops
- Entwicklung des Siegels „Weltoffene Organisation“
- Netzwerk, Austausch, und Allianzbildung
Ziel: Vielfalt als Stärke nutzen und Fachkräfte erfolgreich integrieren.
Für Region und Bürger
- Begegnungsformate und Dialogveranstaltungen
- Kreativprojekte
- Aktionen für mehr Austausch und Verständnis
Ziel: Verständnis fördern, Vorbehalte abbauen und die lokale Gemeinschaft stärken
Was ist eigentlich interkulturelle Öffnung?
Ein Beispiel:
- Diya studiert Maschinenbau in Schmalkalden.
- Sie spricht gut Deutsch, hat ihr Studium fast abgeschlossen – und würde gern hier
bleiben. - Ein regionales Unternehmen sucht genau jemanden mit ihrem Profil.
Eigentlich passt alles.
Doch beim Vorstellungsgespräch sind beide Seiten unsicher:
- Wie funktioniert die Zusammenarbeit im Team?
- Wie läuft Kommunikation im Betrieb?
- Was wird erwartet – fachlich und kulturell?
Gleichzeitig hört Diya im Alltag manchmal skeptische Stimmen:
„Bleiben die Studis überhaupt hier?“
„Passen die zu unserer Region?“
Das Unternehmen fragt sich:
„Sind wir darauf vorbereitet?“
Niemand meint es böse.
Aber Unsicherheit schafft Distanz.
Und genau hier beginnt interkulturelle Öffnung.
Was bedeutet interkulturelle Öffnung?
Es geht um Offenheit, Austausch und gegenseitiges Verständnis — im Alltag, im Beruf und in der Region.
Es geht nicht darum, dass sich nur eine Seite öffnet. Es geht darum, aufeinander zuzugehen.
Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen, Sprachen und Kulturen sollen gut
zusammenarbeiten und zusammenleben können.
Warum ist interkulturelle Öffnung wichtig?
Südthüringen braucht Fachkräfte, neue Ideen und junge Menschen, die bleiben möchten. Damit das gelingt, braucht es nicht nur Arbeit — sondern auch Begegnung und ein gutes Miteinander. Es braucht eine Umgebung, in der sich alle wohlfühlen können.
Interkulturelle Öffnung ist deshalb kein „Nice to have“.
Sie ist eine Investment in die Zukunft für Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft.
Unser Ziel
Eine Region,
- in der Unternehmen internationale Fachkräfte erfolgreich integrieren,
- in der Verwaltungen offen handeln,
- in der kulturelle Unterschiede als Chancen gesehen werden,
- in der wir gemeinsam Zukunft gestalten - Für ein stärkeres Miteinander in
Südthüringen
Was ist neu an WORTplus?
Die im Rahmen von ‚WORT – Weltoffene Region Thüringens‘ entstandenen Erfahrungen und Netzwerke bilden eine wichtige Grundlage für WORTplus. Erfolgreiche Ansätze werden nun langfristig weiterentwickelt:
- Von einzelnen Maßnahmen hin zu dauerhaften Strukturen
- Von punktueller Unterstützung hin zu nachhaltigen Strategien
Was bisher geschah: WORT 2022 - 2025
Auf unserer Projektwebseite WORT 20222-2025 finden Sie alle Information zum Vorgängerprojekt". Sie verlassen diese Webseite